Kunstgenuss und junge Talente

Ansgar Käter (Vorstandsvorsitzender VerbundVolksbank OWL Stiftung), Elisa-Marie Kluwe, Anton Stärk, Barış Özbük, Antonia Fischer (für ihre verhinderte Schwester Pauline Fischer), Laura Wiemers, Lisa Sudermann, Henri Graute, Nejla Bajric, Dr. Ralf Becker (stv. Kuratoriumsvorsitzender)

Förderpreis „Junge Kunst“ 2025 als Höhepunkt des Jubiläumsjahres
der VerbundVolksbank OWL Stiftung

Im Jahr 2025 feierte die VerbundVolksbank OWL Stiftung ihr 30-jähriges Bestehen – ein Anlass, der nicht nur mit Stolz, sondern auch mit besonderem Engagement für die Region begangen wurde. Ein herausragendes Beispiel dafür ist der Förderpreis „Junge Kunst“, der im Jubiläumsjahr erneut ausgeschrieben und mit einem auf 25.000 Euro erhöhten Preisgeld ausgestattet wurde. Damit setzte die Stiftung ein deutliches Zeichen für die Wertschätzung und Förderung junger Künstlerinnen und Künstler aus Ostwestfalen-Lippe und dem Altkreis Brilon.

Der Preis, inzwischen älter als die Bewerberinnen und Bewerber, hat nichts von seiner Strahlkraft verloren. Im Gegenteil: Die Vielfalt und Qualität der eingereichten Arbeiten war beeindruckend. Insgesamt gingen 70 Bewerbungen ein, aus denen die Jury acht Preisträgerinnen und Preisträger auswählte – darunter Talente, die sich zum Teil sogar gegen Bundessieger durchsetzen konnten.

„Der Förderpreis Junge Kunsthat mir nicht nur große Wertschätzung für meine bisherigen Projekte gegeben, sondern auch neue Wege eröffnet. Dank des Preisgeldes kann ich gemeinsam mit
meinem Team an unserem ersten Langfilm arbeiten – eine Chance, die ohne diese Unterstützung nicht möglich gewesen wäre.“

Henri Graute

Die feierliche Preisverleihung fand am 21. September 2025 im Theater Paderborn statt und wurde von rund 230 Gästen besucht. Die Matinee bot ein abwechslungsreiches Programm, das die gesamte Bandbreite künstlerischen Schaffens abbildete: von Malerei über Musik, Literatur und Film bis hin zum Schauspiel. Die Moderation übernahm Julia Ures, die mit viel Empathie und Professionalität durch die Veranstaltung führte und den jungen Talenten eine Bühne bot, auf der sie sich wohlfühlen konnten.

Die Preisträgerinnen und Preisträger überzeugten mit außergewöhnlichen Leistungen: Nejla Bajric und Pauline Fischer präsentierten ausdrucksstarke, detailreiche Malerei. Elisa-Marie Kluwe sorgte mit ihrem selbst komponierten Song „Moonlight“ am Flügel für Gänsehautmomente, und Anton Stärk beeindruckte als Komponist, Texter und Sänger mit seinem eigenen Stück „DU“.

Im Bereich Kurz- und Experimentalfilm wurde Henri Graute für seine originellen Werke ausgezeichnet, während Laura Wiemers mit Auszügen aus ihrem literarischen Werk „Kartografie summender Rückstände“ das Publikum fesselte. Lisa Sudermann lud mit ihren „getufteten“ Textilkunstwerken zum Anfassen und Staunen ein, und Barış Özbük rundete das Programm mit einer humorvollen Performance zwischen Improvisation, Stand-up-Comedy und Schauspiel ab.

Die Jury, bestehend aus renommierten Fachleuten, diskutierte mit großer Leidenschaft und Expertise, um die überzeugendsten Talente zu ermitteln. Stiftungsvorsitzender Ansgar Käter betonte in seiner Ansprache, wie beeindruckend es sei, dass junge Menschen nicht nur über außergewöhnliche Begabungen verfügen, sondern diese mit Fleiß und Hingabe weiterentwickeln.

„Der Preis Junge Kunstwar für mich ein tolles Zeichen, dass meine Leidenschaft und Disziplin in der Musik gesehen und gehört werden. Die Preisverleihung hat mir gezeigt, wie sehr sich das Üben lohnt – es ist ein besonderes Gefühl, meine Musik auf der Bühne teilen zu dürfen!“

Elisa-Marie Kluwe

Die Resonanz der Gäste war eindeutig: Sie wurden Zeugen einer außergewöhnlichen Veranstaltung, die eindrucksvoll zeigte, wie lebendig und facettenreich die junge Kunstszene in der Region ist. Der Förderpreis „Junge Kunst“ ist damit nicht nur ein wichtiger Beitrag zur Nachwuchsförderung, sondern auch ein lebendiges Beispiel für das gesellschaftliche Engagement der VerbundVolksbank OWL Stiftung im Jubiläumsjahr 2025.

30 Jahre Stiftung der VerbundVolksbank OWL eG:
Sinn stiften und sinnvoll wachsen

 

Die Stiftung der VerbundVolksbank OWL eG steht seit 1995 für nachhaltiges, langfristiges Engagement in Ostwestfalen-Lippe und im Altkreis Brilon. Getreu dem Leitgedanken „Sinn stiften und sinnvoll wachsen“ investiert die Stiftung gezielt Geld, Wissen und Zeit in Projekte, die einen echten Mehrwert für die Region schaffen.

Die geförderten Bereiche sind vielfältig und reichen von Kunst, Kultur und Sport über Wissenschaft und Forschung bis hin zu Umwelt- und Naturschutz, Völkerverständigung, Heimatpflege, Jugend- und Altenhilfe, öffentlichem Gesundheitswesen und Wohlfahrtswesen. Damit unterstützt die Stiftung sowohl große Leuchtturmprojekte als auch kleinere Initiativen vor Ort, die oft von viel ehrenamtlichem Engagement getragen werden.

„Der Förderpreis Junge Kunstbedeutet mir viel. Die Bewerbung hat mich dazu gebracht, intensiv über mein künstlerisches Schaffen nachzudenken und meine Themen klar zu formulieren. Die Auszeichnung – verbunden mit einem Preisgeld – ist für mich ein starkes Zeichen, dass kreative Arbeit wertgeschätzt und ernst genommen wird. Gerade am Anfang meiner Karriere gibt mir das Mut und Hoffnung. Ich bin sehr dankbar für diese Erfahrung, die mich weiter antreibt.“

Lisa Sudermann

Ein besonderes Anliegen ist der Stiftung die Förderung junger Menschen und lokaler Talente – zum Beispiel durch den Förderpreis „Junge Kunst“, durch Bildungs- und Präventionsprojekte an Schulen oder durch die Unterstützung von Vereinen und Einrichtungen in der Kinder- und Jugendarbeit. Gleichzeitig stärkt sie mit nachhaltigen Projekten in den Bereichen Umwelt- und Naturschutz sowie Heimatpflege die Lebensqualität in Stadt und Land.

Als genossenschaftliche Regionalbank versteht sich die VerbundVolksbank OWL eG traditionell als verantwortungsbewusster Partner der Region. Das Engagement der Stiftung spiegelt diese Haltung wider: Sie fördert nicht nur künstlerische und kulturelle Initiativen, sondern unterstützt auch Bildung, Sport und soziale Projekte, die das gesellschaftliche Leben bereichern und den Zusammenhalt stärken. So trägt die Stiftung maßgeblich dazu bei, dass die Region lebendig, vielfältig und zukunftsfähig bleibt – heute und für kommende Generationen.

„Durch meine Tätigkeit in der Jury des Förderpreises ‚Junge Kunst‘ kann ich aktiv dazu beitragen, junge Talente zu fördern, ihre künstlerische Entwicklung zu begleiten und sie zu ermutigen, ihren eigenen Weg konsequent weiterzugehen. Die Stärkung von Sichtbarkeit und Selbstvertrauen ist für junge Kunstschaffende von grundlegender Bedeutung. Der Preis macht zugleich deutlich, welch großes schöpferisches Potenzial in unserem Geschäftsgebiet steckt.“

Heike Sondermann-Salzig

„Neben der Wertschätzung für die Preisträgerinnen und Preisträger und der finanziellen Dimension ist für mich vor allem der Austausch mit der jungen Generation aus der Region entscheidend. Sichtbar zu machen, was sonst oft verborgen bleibt, ist inspirierend. Da spricht nicht nur der Freiberufler aus mir, der seit fast zwei Jahrzehnten von und für Kunst lebt, sondern auch der zweifache Vater, der sich fragt, welche Stimmen und Bilder unsere Zukunft prägen.“

Dominik Junker

Der Förderpreis „Junge Kunst“ seit 1995

Bereits seit dem Jahr ihrer Gründung vergibt die VerbundVolksbank OWL Stiftung den Förderpreis „Junge Kunst“ und hat seither weit über 100 Nachwuchskünstlerinnen, Nachwuchskünstler und Künstlergruppen bei ihrer künstlerischen Entwicklung unterstützt. Am 21. September 2025 wurde der Preis zum 30-jährigen Jubiläum erneut verliehen – mit einem auf 25.000 Euro erhöhten Gesamt-Preisgeld, das die Bedeutung und Wertschätzung für junge Kunst in der Region unterstreicht.

Über das 30-jährige Bestehen der VerbundVolksbank OWL Stiftung freuen sich der Vorstand und das Kuratorium der Stiftung mit (vorne v. l.) Frank Sievert, Christina Baumann, Dr. Ralf Becker, Bernd Seibert, Mona Niggemeyer-Hollmann, Katja Urhahne und Ina Kreimer sowie (hinten v. l.) Thorsten Wolff, Dr. Hans-Jürgen Knopf, Rainer Giesdorf, Norbert Wulf, Antje Brüggemann, Horst Schubert, Yvonne Jacoby, Dr. Ralf Laws und Ansgar Käter. Auf dem Foto fehlen die weiteren Kuratoriumsmitglieder Rudolf Niggemeier, Nicole Seidensticker-Delius und Heike Weber-Hansing sowie Matthias Fresen, Geschäftsführer der VerbundVolksbank OWL Stiftung.